„Im Winter, so schön“  Der Film

 

Wie könnte ein Tag schlimmer beginnen als mit einer Leiche im Kofferraum?

Der kleinkriminelle Erhard wird für einen Auftrag mitten ins Nirgendwo geschickt. Sein Ziel soll er allerdings nie erreichen. Auf einer Landstraße ereignet sich ein unerwarteter Vorfall mit einem Rentner, der Dank Erhard als Leiche in seinem Kofferraum endet. Grund genug das nun kaputte Auto zu verstecken und im nächst besten Dorf Unterschlupf zu suchen. Natürlich lehnt der unkonventionelle Großstädter das Landleben von vornherein ab und dass er dort zu allem Überfluss auch noch von einem halbstarken Mädchen namens Emma verfolgt und erpresst wird, macht seinen unfreiwilligen Aufenthalt umso komplizierter. Die Kleine hat ihn von ihrem Baumhaus aus bei seiner Fahrerflucht beobachtet und zwingt ihn, ihr bei ihrer Suche nach ihrem verschwundenen Vater zu helfen. Zu seinem Übel muss Erhard schon bald feststellen, dass ein Entkommen aus dem vereisten Dorf nicht gerade einfach ist zumal ihm bereits die Polizei auf den Versen ist. Eine ausweglose Situation, wäre es Emma nicht geglückt ihrer neuen Bekanntschaft ein Alibi mit Folgen zu verschaffen. Erkenntlich lässt er sich auf die Forderungen des Mädchens ein. Die Suche nach ihrem vermissten Vater beginnt. Was zuerst noch als makaberes Spiel eines Kindes wirkt, entpuppt sich schnell als erstes Puzzleteil einer verschwörerischen Intrige um Rentner und einen etwas anderen Dorfalltag.

 

Krentz Photography